Seit 1992 befasst sich Inhaberin Fernanda Pinto mit dem Thema Performances, die sie inszeniert und produziert. Diese behandeln verschiedene prägnante Themen auf abstrakte, zum Teil surrealistische Weise - durch Tanz und mediale Installation. Das Konzept des Stylings erarbeitet sie gemeinsam mit ihrem Schamlos-Team. Ihre Performances werden sowohl national, als auch international (Lissabon) aufgeführt.

PERFORMANCES  schamlos  PERFORMANCES

SCHAMLOS25 ::

2016 – SALON SCHAMLOS – FRANKFURT

SCHAMLOS 25. Körperinstallationen durch die Begegnung mehrerer Darsteller in einem Raum, die aus der Situation heraus agieren und Handlungsspielräume in der Interaktion darstellen. Im Schaufenster spielt Ev Kapellen.

SCHAMLOS 18 RETROSPEKTIVE ::

2009 – DIE WELLE – FRANKFURT

SCHAMLOS 18 RETROSPEKTIVE sind Installationen, bestehend aus Fotografie, Körpern und freien grafischen Arbeiten, die eine Verbindung zwischen Zeit, Raum, Energie und Form herstellen. Aus dem Material der letzten 18 Jahre werden neue Bilder geschaffen. Darüber hinaus entstehen Körperinstallationen durch die Begegnung mehrerer Darsteller in einem Raum, die aus der Situation heraus agieren und Handlungsspielräume in der Interaktion darstellen. Am Ende steht eine Performance, die die Aspekte von Stillstand und Bewegung durchspielt.

SCHAMLOS15 ::

2006 – SALON SCHAMLOS – FRANKFURT

Anlässlich des 15jährigen Bestehens des Ladens SCHAMLOS Friseure steigt dort eine Jubiläumsparty und eine Performance. Das Schaufenster wird zur Bühne, das Publikum zum Voyeur. Hinter der Glaswand, die das Innen vom Außen trennt, tanzen zwei junge Tänzerinnen zeitgenössisch, körperbetont und abstrakt. Ein Tänzer drängt dazu - selbstvergessen m tänzerischen Fee Style. Das Unvereinbare fügt sich zusammen und wird zu einer Symbiose. Eine Sängerin singt Chansons von Liebe und Leidenschaft.

SCHAMLOS10

2001 – SALON SCHAMLOS – FRANKFURT

 Schamlos 10. Haarige Kleider, aufwändige Perücken, eine Videoinstallation mit Momentaufnahmen bisheriger Arbeiten. Eine Zwischenbilanz an einem Ort, in dem Kreativität und Handwerk gelehrt wird. 

DORNRÖSCHEN ::

1999 – FRITZ DEUTSCHLAND – FRANKFURT

Dornröschen. In dieser Inszenierung erwacht Dornröschen nicht durch den Kuss des Prinzen aus ihrer Welt. Das Stück erfährt im Zeitalter der Elektronik eine überraschende Wendung. Die Charaktere lösen durch ihre Synthese eine bedrohliche, aggressive, aber auch aktive und reale Welt aus. Die sanfte und zugleich passive Zeit der Suche nach dem Ich wird auf dem Weg durch die eigene Entwicklung von Pubertät und beginnender Sexualität unsanft abgelöst.

EUPHORIKA ::

1997 – MANOBRAS DE MAIO – LISSABON

Euphorika. Auf dem Laufsteg erscheint ein dreiköpfiger Körper, ebenso verschiedene schwarzweiße Würfel, die sich wie in der Manege angetrieben durch einen Dompteur bewegen, gefolgt von Jongleuren und Feuerschluckern. Die Szenerie gleicht in seinen bunten Bilder einem Schaustellerzug, der, anstatt in die Manege, in eine Traumwelt führt.

ARMEE AUS DEM WELTALL ::

1996 – MANOBRAS DE MAIO – LISSABON

Armee aus dem Weltall. Auf der Bühne erscheint eine Armee. Silberne, roboterhafte Figuren marschieren gegeneinander und aneinander vorbei, ohne sich zu berühren. Es scheint, als wären sie transparent. Die Körper wirken gänzlich identisch und bilden eine Einheit. Die Köpfe hingegen sind individuell frisiert und machen aus jedem einen Solisten.

HUMANITAS ::

1995 – BROTFABRIK – FRANKFURT

Humanitas. Eine in zwei Kulturen gefangene Person, hin und her gerissen zwischen ihren Wurzeln und dem Dasein im hier und jetzt. Humanitas thematisiert Rassismus und Diskriminierung. Ein monströses Wesen auf riesigen Tonnen gehend (Skinhead) betritt den Raum. Spannung und Ambivalenz der Darsteller in immer unterschiedlicheren Assoziationen. Die "graue Masse", mit Scheuklappen versehen und mit beschränktem Sichtfeld, beobachtet das Geschehen, bleibt passiv. Ein Alptraum nimmt seinen Ausgang.

LA BOHÈME ::

1992 – Finkenhof – Frankfurt

La Bohème. Zu mondänen Tangoklängen tanzen drei Paare. Männer mit Frauen. Frauen mit Frauen. Die Stimmung schwankt irgendwo zwischen Dekadenz, Ekstase und angepasster Harmonie, die wiederum unterschwellig Langweile verbreitet. Plötzlich betritt eine nicht gesellschaftsfähige Person den Raum; sie wird schnell zum Gespött der anderen. Ein ambivalentes Spiel beginnt, worin sich die Hauptdarstellerin allerdings behaupten kann.

ALMA VIRTUAL ::

2008 – GALLUSTHEATER – FRANKFURT

ALMA VIRTUAL ist eine interdisziplinäre Tanzperformance des 2008 neu gegründeten Vereins "BewegungsArt FM". Thematisiert wird die Ambivalenz zwischen Körper und Seele. Zentral ist die Frage nach dem Verhältnis geistiger und körperlicher Zustände. Dargestellt wird die Diskrepanz zwischen mentalem Innenleben und physischer Realität. Der Wechsel von Nähe und Distanz zwischen Körper und Seele bildet den verbindenden Faden. Die Idee wird durch ein Kommunikationsfeld über verschiedene Sinneskanäle umgesetzt.

 ZU DEN VIDEOS :: 

VIDA::VIDA

2004 – CAFÉ ROYAL – FRANKFURT

 Anlässlich des 15jährigen Bestehens des Ladens SCHAMLOS Friseure steigt dort eine Jubiläumsparty und eine Performance. Das Schaufenster wird zur Bühne, das Publikum zum Voyeur. Hinter der Glaswand, die das Innen vom Außen trennt, tanzen zwei junge Tänzerinnen zeitgenössisch, körperbetont und abstrakt. Ein Tänzer drängt dazu - selbstvergessen m tänzerischen Fee Style. Das Unvereinbare fügt sich zusammen und wird zu einer Symbiose. Eine Sängerin singt Chansons von Liebe und Leidenschaft.

 ZU DEN VIDEOS :: 

 

SHORTCUTS ::

2000 – KÜNSTLERHAUS MOUSONTURM – FRANKFURT

Short Cuts. In der vom Choreographen und Bildenden Künstler VA Wölfl gestalteten Station schneiden Fernanda Pinto und ihre Mitarbeiterin Nicole Forster vor den Augen des Publikums Haare. Die Gäste des Frankfurter Mousonturms nehmen den Service bis tief in die Nacht an. Optisch abgerundet wird das Szenenspektrum mit zwei futuristisch gekleideten Figuren, die leblose Schaufensterpuppen mimen, sich in Zeitlupe bewegend.

DIE ÜBERLEBENDE BAKTERIE ::

1998 – GALERIE FRUCHTIG – FRANKFURT

Die überlebende Bakterie. Diese Performance wurde begleitend zu einer Ausstellung der portugiesischen Malerin und Skulpturistin Anna Leonore inszeniert. In einer verlassenen Stadt hat eine Bakterie überlebt.

SCHAMLOS5 ::

1996 – SALON SCHAMLOS – FRANKFURT

 Schamlos 5. Der Laden dient als Bühne, die Straße als Loge für die Zuschauer. Hinter dem Schaufenster wirkt das szenische Spektrum extravagant gekleideter Figuren unnahbar. Die Tänzer, jeder tanzt für sich, narzisstisch und exhibitionistisch, sind vollkommen in ihrer Selbstdarstellung versunken. 

ALMA VIRTUAL ::

1996 – JOHNNY GUITAR - LISSABON

Alma Virtual (virtuelle Seele). Dargestellt von Mumien, die ihre eigenen Marionetten sind, absolut seelengesteuert und ohne Bindung zum Physischen. Dagegen gesetzt: der Körper, majestätisch (Rokoko-Kleid aus Haaren) und exzentrisch, verfolgt von zwei Eunuchen, ist ohne Bindung zum Virtuellen, definiert sich nur durch das Ich. Die Metamorphose nimmt ihren Lauf, als das Virtuelle durch das “Auge“ Video mit dem Körper konfrontiert wird, und somit das eigene Physische entdeckt. Die Auseinandersetzung beginnt.

I HATE SUNDAYS ::

1994 – Aula do Risco (Kunsthochschule) – Lissabon

I hate Sundays. In einem Raum mit Museumsatmosphäre stehen einzeln Menschen, so still, als wären sie Plastiken. Untermalt wird die Szene mit sphärischen Klängen aus dem Off. In triste Müllsäcke gehüllt werden ihre Körper zu Podesten stilisiert, auf denen ihre Köpfe thronen gleich haar-architektonischen Büsten.